Projekte

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Um das Portfolio der HeimatKULTUR stets zu erweitern und unsere Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, nehmen wir uns auch der Konzeption, Planung und Umsetzung von Kooperationsprojekten mit lokalen, überregionalen oder auch bundesweit agierenden Partner*innen an. Alle Projekte verfolgen das Ziel der Nachhaltigkeit und werden mit einem hohen Maß an Professionalität und Engagement umgesetzt. 


HeimatKULTUR

Impression

Im Folgenden finden Sie Beispiele von uns konzeptionierte und umgesetzte Projekte.


Deva Manick

"Im Glashaus gefangen zwischen Welten"
Lesung und Vortrag von Deva Manick


Mobbing, Ausgrenzung bis hin zu antidemokratischem Verhalten und Phänomenen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind ein weit verbreitetes Problem in deutschen Schulklassen. Deva Manick hat in seiner Schulzeit selbst Mobbing-Erfahrungen machen müssen. Aufgewachsen zwischen der deutschen und der tamilischen Kultur seiner Eltern, gelang es ihm nicht, seine eigene Identität zu finden. Zu sehr war er damit beschäftigt, wie er der Kultur seiner Eltern gegenüber gerecht werden konnte. Diese Zerrissenheit spiegelte sich in seinem Verhalten wider: lange Zeit hatte er den Ruf des „Rüpelschülers“. Erst zum Ende seiner Schulzeit konnte er seine Verhaltensmuster ablegen und schloss schließlich als Jahrgangsbester die Schule ab.
Die Schüler*innen der teilnehmenden Schulen werden an einer jeweils ca. 90-minütigen Lesung mit anschließendem Vortrag von Deva Manick teilnehmen. Aus ganz persönlicher Sicht eines ehemals Betroffenen erhalten die Schüler*innen einen detaillierten sowie lebendigen Einblick in seine Entwicklung und in die kulturellen Hürden, die er überwinden musste. Aspekte, wie der Umgang mit Mobbing, Gewalterfahrungen und Gruppenzwang sind ebenfalls eines der Kernpunkte der Veranstaltung. Deva Manick: „Auf der Reise durch das Tal meiner Kindheit und der Jugend bis hin ins Erwachsenenalter werden die Zuhörer*innen Schritt für Schritt auf den emotionalen Höhe und Wendepunkt vorbereitet – der Moment, in dem ich mich entscheiden musste, den Weg des Aufgebens zu gehen oder von vorne anzufangen (…)“.


Das Projekt wird am 12. und 13.09.2019 an zwei Schulen in Cuxhaven umgesetzt.

Programm: "Leih Dir einen Juden"

Programm: "Leih Dir einen Juden"



In Deutschland leben ca. 200.000 Juden, Tendenz abnehmend. Immer weniger Menschen haben direkten Kontakt mit Juden. Es wird mehr über, als mit Juden gesprochen und es existiert ein großes Antisemitismuspotential mit gravierenden Folgen für unsere Demokratie.
Das Programm „Leih dir einen Juden“ bringt Schulen und interessierte Organisationen mit Juden zusammen. Ein Kennenlernen sowie eine fachliche Wissensvermittlung, was die jüdische Religion, Tradition, Kultur, usw. aus der Vergangenheit bis Heute betrifft, wird ermöglicht. Das wichtigste Ziel ist die Antisemitismusprävention.
Das Programm findet in Kooperation mit der Universität Bremen statt. Student*innen führen wissenschaftliche Evaluationen für ihre Bachelor- und Masterarbeiten durch. Das Programm wurde bereits an Schulen in Bremerhaven, Bremen, Cuxhaven und im Landkreis durchgeführt. Auch verschiedene religiöse Gemeinden in Bremerhaven und der Umgebung, wie christliche (katholisch sowie evangelisch) oder muslimische Gemeinden, nahmen an dem Programm teil.


Das Projekt wird am 09. und 10.09.2019 an zwei Schulen in Cuxhaven umgesetzt.

HeinatKULTUR

Professionelle künstlerische und kulturelle Förderung  bedeutet, insbesondere jungen Menschen einen persönlichen  Ausdruck sowie Alternativen zu oft festgefahrenen Lebenssituationen zu bieten  und somit direkt an der Stärkung des lokalen Gemeinwesens mitzuwirken.

Kontakt

04721 / 602 47 -10

 Schneidemühlplatz 7, 27474 Cuxhaven

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